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Dachpacht

Dachpacht ermöglicht die PV-Nutzung ungenutzter Dächer – ohne Eigeninvestition, mit fixer oder leistungsbezogener Vergütung und ohne Betriebsrisiko.

Dachpacht

Dachpacht ist ein Nutzungsmodell für Photovoltaik, bei dem die Eigentümer ungenutzter Dachflächen diese langfristig verpachten – etwa an Projektentwickler wie Co-Power – zur Installation und zum Betrieb von PV-Anlagen. Der Eigentümer erhält dafür eine fixe oder variable Pachtzahlung, trägt aber kein Investitions- oder Betriebsrisiko.

Funktionsweise

Die Dachfläche wird im Rahmen eines Vertragsmodells (meist 20–30 Jahre) zur Verfügung gestellt. Der Betreiber der Anlage (z. B. Co-Power) übernimmt:

  • Investition, Bau und Betrieb der PV-Anlage
  • Stromvermarktung (Einspeisung, PPA oder On-Site-Lieferung)
  • Wartung und Versicherung

Je nach Modell erfolgt die Vergütung an den Dachgeber entweder pauschal pro Jahr oder leistungsbezogen (z. B. €/kWp).

Typische Anwendungen

  • Gewerbe- oder Logistikhallen mit großen, ungenutzten Dachflächen
  • Landwirtschaftliche Gebäude (z. B. Ställe, Maschinenhallen)
  • Immobiliengesellschaften mit ESG-Zielen und Portfolio-Dekarbonisierung
  • Industrieunternehmen mit Strombedarf, aber ohne Investitionsbereitschaft
  • Projektierer, die ihre PV-Kapazitäten skalieren wollen – ohne eigene Flächen

Wichtige Kennzahlen & Einflussfaktoren

  • Vertragslaufzeit: 20–30 Jahre üblich
  • Tragfähigkeit & Statik: Voraussetzung für Installation
  • Anlagengröße: abhängig von Fläche, Ausrichtung und Verschattung
  • Nutzungskonzept: Einspeisung ins Netz, On-Site-Stromlieferung oder Kombination

Zusammenfassung

Dachpacht ist ein niedrigschwelliges Modell für Gebäudeeigentümer, um PV-Erträge zu generieren – ohne Eigeninvestition oder Betriebsaufwand. Gleichzeitig erschließt es Projektentwicklern neue Flächen zur Skalierung der dezentralen Energieversorgung. Eine echte Win-win-Situation – besonders im Gewerbe-, Industrie- und Agrarbereich.