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Solarmodul

Solarmodule wandeln Sonnenlicht in Strom um – je nach Zellanzahl und Bauform besonders effizient für Gewerbedächer, Agri-PV oder Solarparks.

Solarmodul

Ein Solarmodul ist die Basiseinheit jeder Photovoltaikanlage (PV-Anlage). Es wandelt Sonnenlicht in elektrische Energie um – mit mehreren, miteinander verschalteten Solarzellen.

Funktionsweise

Typische Module bestehen aus 60, 72, 120 oder 144 Solarzellen, meist aus kristallinem Silizium. Die Zellanzahl ist dabei kein Zufall: Sie ergibt sich aus der Verschaltung in sogenannten Strings und beeinflusst Spannung und Leistung des Moduls. Ein Modul mit 144 Zellen ist technisch meist ein sogenanntes „Half-Cut“-Modul – es besteht aus 72 halbierten Zellen, die in zwei parallele Strings verschaltet sind. Der Vorteil: Geringere Verluste, höhere Erträge bei Teilverschattung und bessere Performance in warmen Umgebungen.

Typische Anwendungen

  • Gewerbedächer (z. B. mit 144-Zellen-Modulen für hohe Leistung auf begrenzter Fläche)
  • Agri-PV-Anlagen (mit durchlässigen Modulen für Pflanzenwachstum darunter)
  • Freiflächenanlagen und Solarparks (oft mit 72 oder 144 Zellen, nach Wirtschaftlichkeitskriterien)

Wichtige Kennzahlen & Einflussfaktoren

  • Zellanzahl: 60, 72, 120, 144 (Standardformate)
  • Leistung (Wp): heute typischerweise 400–600 Wp pro Modul
  • Maße: ca. 1,7–2,2 m × 1–1,2 m
  • Wirkungsgrad: 18–22 %
  • Degradation: Leistungsverlust ca. 0,3–0,5 % pro Jahr

Zusammenfassung

Die Zahl der Solarzellen in einem Modul beeinflusst Spannung, Strom und Aufbau der gesamten Anlage. 144-Zellen-Module sind heute gängiger Standard, besonders im gewerblichen Umfeld, weil sie mehr Leistung pro Fläche liefern.